Claudio Griese
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Claudio Griese - Ihr Oberbrgermeister-Kandidat fr Hameln

Nachgefragt - Teil 1: Seniorenrat Hameln

Im ersten Teil der Serie "Nachgefragt" beantworte ich fünf Fragen vom Seniorenrat Hameln. 

Es geht um folgende Themen:

  • Zusammenarbeit von Bürgern und Verwaltung
  • Angebote für ältere Mitbürger und Touristen
  • Seniorencard

 Hinweis E-MailHaben Sie auch Fragen an mich? Schicken Sie mir eine Mail an info@claudio-griese.de! Wenn Sie möchten, dass Ihre Frage in dieser Rubrik veröffentlicht werden soll, teilen Sie mir das am Besten gleich mit. Ich freue mich auf viele interessante Beiträge.

 

Hier meine Antworten auf die Fragen des Seniorenrates Hameln:

 

1) Welche Form der Partizipation zur Gestaltung unserer Stadt streben Sie als Oberbürgermeister der Stadt Hameln an?

Eine Stadt lebt von der Vielfalt und muss Mittelpunkt aller Generationen sein. Deshalb stehe ich  nach wie vor zu dem Gremium Seniorenrat und unterstütze die vielschichtige und intensive Aufgabenwahrnehmung des Seniorenrates Hameln ausdrücklich. Der Rat und die Verwaltung der Stadt Hameln sind darauf angewiesen, dass die Interessen der Senioren in Hameln gebündelt vorgetragen werden. Dadurch kann der Seniorenrat wichtige Impulse für ein seniorengerechtes Hameln setzen - so wie dies bereits in der Vergangenheit der Fall war.

Ich spreche mich dafür aus, dass Rat und Verwaltung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern einen Masterplan 2030 erstellen. Dieser Masterplan soll von den Bürgerinnen und Bürgern aller Generationen aufgestellt werden. Hierzu ist es aus meiner Sicht unerlässlich, dass sich der Seniorenrat mit seiner Kompetenz und seiner Erfahrung in diesen Gestaltungsprozess mit einbringt. Diese unmittelbare Beteiligung garantiert einen transparenten Gestaltungsvorschlag für die Zukunft unserer Stadt.

In den Masterplan 2030 will ich auch die „Familienstadt Hameln“ einsetzen.

Bei der Familienstadt Hameln geht es nicht nur um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Vielmehr  steht dabei auch die Infrastrukturentwicklung (z. B. im Gesundheitswesen), bei der Bildung, aber auch bei der Mobilität im Vordergrund. Das Projekt „Familienstadt Hameln“ muss und soll identitätstiftend für unsere Heimatstadt sein. Hierzu ist die Erfahrung und die Meinung des Seniorenrates unserer Stadt wichtig.

 

 

2) Wie offen sind Sie als Oberbürgermeister Argumenten aus rat- und verwaltungsfremden Organisationen?

Für mich ist es von hoher Bedeutung, dass in einem politischen Prozess alle Beteiligten eingebunden werden. Dies bedeutet folgerichtig, dass die Mitglieder des Seniorenrates in die Arbeit der Fachausschüsse des Rates nach wie vor unbedingt eingebunden werden müssen. Ich möchte mich persönlich  dafür einsetzen, dass dies auch in der Zukunft gelingt, denn der  Seniorenrat hat bereits wichtige Impulse für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger gesetzt. Beispielhaft ist dabei die Einrichtung eines Bewegungsparkes. Bereits in meiner jetzigen Funktion als Sprecher der CDU, Bündnis 90 / Die Grünen Gruppe habe ich mich von Anfang an sehr für die Realisierung des Bewegungsparkes im Bürgergarten eingesetzt und dieses Projekt unterstützt. Im Falle meiner Wahl zum Oberbürgermeister wird die Errichtung des Bewegungsparkes im Bürgergarten auch definitiv umgesetzt.

 

 

3) Welche Form der Zusammenarbeit, des Dialogs und der Kommunikation würden Sie sich als Oberbürgermeister vorstellen können?

Eine seniorengerechte Stadt ist Bestandteil meines bereits genannten Projektes „Familienstadt Hameln“. Daher unterstütze ich ausdrücklich das Seniorenservice-Büro sowie auch die Seniorensprechzeiten des Seniorenrates im „FIZ“.

Die Erstellung einer Positivliste durch den Seniorenrat begrüße ich sehr. Ich möchte die gewonnenen Erkenntnisse in „unseren Masterplan 2030“ mit einfließen lassen. Da alle Hamelnerinnen und Hamelner an dem Entwicklungsprozess des Masterplans 2030 teilhaben sollen, bedeutet die Erstellung einer Positivliste durch den Seniorenrat eine sinnvolle  Bereicherung!

Die Umsetzung des Projektes „Familienstadt Hameln“ soll von mir nachhaltig und sichtbar voran getrieben werden. Aus diesem Grund werde ich im Falle meiner Wahl die Umsetzung des Projektes bei der Stabsstelle des Oberbürgermeisters ansiedeln. Allein aus dem Grund, dass das Projekt Familienstadt Hameln interdisziplinär viele verschiedene Fachbereiche der Stadt Hameln betrifft, halte ich das für richtig. Außerdem erfordert die Umsetzung des Projektes Familienstadt  Hameln die Zusammenarbeit und den Dialog der Verwaltung der Stadt Hameln sowohl mit dem Seniorenrat als auch generell mit den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern unserer Stadt. Die engere Vernetzung mit den vielfältigen Angeboten des FIZ geht damit selbst verständlich einher.

 

 

4) Wie werden Sie diese Form der Teilhabe in Hameln angehen und gesundheitsspezifische Angebote im Besonderen für ältere Mitbürger, aber auch für ältere auswärtige Touristen und Besucher, fördern?

Wie bereits bei der zweiten Frage dargelegt, bin ich ein großer Unterstützer und Befürworter des Bewegungsparks. Hierfür werde ich mich auch im Falle meiner Wahl zum Oberbürgermeister weiterhin stark machen. Darüber hinaus sollten wir als Stadt Hameln die Bestrebungen des Landkreises Hameln-Pyrmont, Gesundheitsregion zu werden, unterstützen. Diese sich bietenden Chancen sollten wir gemeinsam mit dem Landkreis nutzen, da insoweit eine Verbesserung der gesundheitsfördernden Angebote erreicht werden kann.

 

 

5) Was denken Sie über ein kulturelles Angebot „Mehrwert mit Seniorencard“ der Stadt Hameln?

Ein kulturelles Angebot „Mehrwert mit Seniorencard“ kann ich mir grundsätzlich vorstellen. Allerdings zwingt die Finanzlage der Stadt Hameln alle Beteiligten dazu, finanzielle Vergünstigungen unter dem Blickwinkel des finanziell Machbaren betrachten zu müssen. So ist auch die von mir grundsätzlich als Idee zu unterstützende Maßnahme der Einführung einer „Familiencard“ wünschenswert, derzeit aber nicht finanziell darstellbar. Gerne werde ich jedoch den Vorschlag mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und den Mitgliedern des Rates erörtern.

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